Das Nolana Schaf

Wie alles begann:

 

Wenn man sich entscheidet Schafe zu halten, stellt sich schnell die Frage "welche Rasse soll es werden". Klar war ein Schaf zur Fleischgewinnung, doch da gibt es viele.....

Irgendwann hörte ich mal etwas von "Haarschafen", Schafe die im Frühjahr/Sommer selbstständig ihre Wolle abwerfen und dadurch nicht geschoren werden müssen. Kameruns waren mir bekannt, aber Haarschafe zur Fleischgewinnung nicht. Somit begannen die Recherchen und rasch fand ich das "Dorper-Schaf", ein mittelgroßes, hornloses Fleischschaf mit guten Muttereigenschaften, guter Fruchtbarkeit und Leichtlammigkeit. Kurz darauf zogen die ersten in unseren Stall ein.

Ein Jahr danach stieß ich durch Zufall auf die "Nolana-Schafe", ebenfalls ein Haarschaf, das sowohl im Landschaf als auch im Fleischschaftyp gezüchtet wird. Durch den Besuch eines Freundes in Deutschland, bekam ich die Möglichkeit Nolana Landschafe in natura zu sehen und mit Gracie zu arbeiten. Ich war begeistert. Zurück in Österreich begann ich mit der Suche, was sich als etwas schwierig herausstellte, da es sich um eine junge Schafrasse handelt die in Österreich noch sehr unbekannt ist. Im Burgenland hatte die Suche eine Ende und wir kauften die ersten Nolana.

 (Nolana Mutterschaf)

Rassestandart Nolana Fleischschaf:

Angestrebt wird ein mittel- bis großrahmiges Schaf mit schmalem Kopf. Hornlosigkeit ist auf Dauer erwünscht. Der Rumpf hat breite Schultern, einen langen und breiten Rücken und Nierenpartie, gute Rippenwölbung, breite und tiefe Brust und gute Flankentiefe, sowie ein langes, breites Becken. Schultern, Rücken, Außen- und Innenkeulen sollen ausgeprägte Bemuskelung aufweisen und bei geringer Verfettung erstklassige Schlachtkörper liefern.

Das Fundament soll stark und trocken sein und eine korrekte Stellung aufweisen.

Auf guten Muttereigenschaften, gute Säugeleistung, hohe Fruchtbarkeit, Leichtlammigkeit, Frühreife und lange Brunftsaison wird besonderer Wert gelegt.

Die Farbe ist zumeist weiß. Klauen, Maul und Nase sollten jedoch dunkel sein. Dunkle Pigmentflecke am ganzen Körper sind möglich und erwünscht, ebenso andere Farben.

 

Unsere Zuchttiere sind auf den Maedi-Visna-Virus untersucht und für unauffällig befunden!

Wir verkaufen unsere Tiere ausschließlich an Betriebe mit Betriebsnummer!

 

 

Zuchtbock "Olaf" ab Saison 2018. Gekörter Widder aus der HB-Zucht von Ulf Helming und Gabi Obermark

 

 

Zuchtbock "Josef" Saison 2017/2018. Aus der HB-Zucht Aulendorf (Deutschland)



 

 

Zuchtbock "Franz" Saison 2015/2016 und 2016/2017